Lenno – Finale Superbike IDM im Yamaha R6 Dunlop Cup am Hockenheimring vom 19.-21.09.2014

Lenno Huthmacher: Die Entscheidung, hier am Hockenheimring das Saisonfinale im Yamaha R6 Dunlop Cup zu fahren, war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Endlich hatte ich wieder mal die Möglichkeit mich auf das Fahren zu konzentrieren, richtig Spaß zu haben und das Vertrauen kam wieder zurück. Genau das was mir nach der Verletzung und den negativen Ergebnissen in den Rennen der Supersport 600 gefehlt hat. Trotz der fehlenden Trainingstage und Renneinsätze habe ich mich ganz wohl gefühlt und konnte für mich durchaus gut positionieren. Vor allem weiß ich, dass noch deutlich mehr drin gewesen wäre.

Saisonfinale Hockenheim - Superbike IDM Bilder: Jörg Klöppner

Saisonfinale Hockenheim – Superbike IDM Bilder: Jörg Klöppner

Die Witterungsbedingungen waren am Wochenende insgesamt gut, teilweise sehr warm. Zwischendurch, gerade Samstag und Sonntag am Morgen jeweils nass und regnerisch. Im ersten freien Training passte die Übersetzung noch nicht ganz, im zweiten freien Training war es dann sehr gut. Lenno konnte sich besser auf die, für ihn relativ unbekannten, Dunlop Cup Reifen einstellen. In den beiden Qualifyings wechselten die Plätze und Positionen, im vierunddreißig Fahrer starken Feld, ständig. Platz 23 war nicht das angestrebte Ziel, in der letzten Runde verlor Lenno noch einige Positionen.

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Am Sonntagvormittag zum Rennen waren die Bedingungen äußerst schwierig, die Entscheidung der richtigen Reifenwahl fiel im letzten Augenblick. Teilweise war die Strecke noch feucht, an einigen Stellen war die Ideallinie trocken. Lenno fuhr mit dem Regenreifen vorne und dem Cup Rennreifen hinten in die Startaufstellung. Wirklich im letzten Augenblick kam die Entscheidung von Lenno, im Rennen auch vorne den Cup Rennreifen zu fahren. Somit wurde es dann plötzlich richtig hektisch in der Startaufstellung. Dank der Hilfe von Manfred Fischer von Elf Racing Fuel war der Wechsel vorne im letzten Augenblick fertig.

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Lenno hatte einen einigermaßen guten Start, verlor dennoch in den ersten Runden die Zeit, die ihm zum Ende des Rennens gefehlt hatte. Nach einigen Runden kam das Vertrauen und Lenno überholte Fahrer für Fahrer. In der drittletzten Runde war Lenno bereits auf Platz 15 vorgefahren, auf Platz 14 fehlten noch ca. 3.5 Sekunden. Im Ziel waren es auf Platz 13 und 14 gerade noch 1.0 Sekunden.

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Die Rundenzeiten waren innerhalb der Top-Ten Zeiten, so dass realistisch bis Platz 9 alles möglich war. Dennoch war Lenno mit Platz 15 durchaus zufrieden, da er sich konsequent nach vorne gearbeitet, und vor allem gut gekämpft hatte. Und er weiß, wo er seine Zeit verloren hat.

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Insgesamt ist für Lenno die Rennsaison, die mit viel Pech und Unruhe durchzogen war, dadurch auf gewisse Weise vorerst versöhnlich zu Ende gegangen. Bekannter Maßen ist nach der Saison vor der Saison und wir sind am überlegen und prüfen, wie auf welche Art und Weise die Saison 2015 gestalten werden kann.

Wir werden in Kürze berichten.