Von Oschersleben nach Most, Lenno fuhr 3 Tage bei Futz Racing. Print
Written by Andreas Huthmacher  
18. September 2008

Die Rennreifen von Lenno's Honda 125 RSR wurden gar nicht richtig kalt. Von Oschersleben ging es am gleichen Abend noch weiter nach Most in Tschechien. In Most erwartete uns eine sehr schöne Infrastruktur, ein großer Teil des Fahrerlagers mit allen Annehmlichkeiten ist sehr modern und neu gestaltet. Bei Futz Racing ging es für Lenno vom 12.-14.09.2008 auf die tolle Rennstrecke von Most, und er hatte wirklich sehr viel Spaß und Begeisterung.


Vom ersten Turn ab hatte Lenno sofort ein sehr gutes Gefühl für seine Maschine auf der für ihn neuen Strecke in Most. Lenno fand sehr schnell einen guten Rhythmus, die Linienwahl war von Beginn an ausgezeichnet. Man konnte schnell erkennen, dass Lenno die positiven Erkenntnisse von Oschersleben mit nach Most genommen hatte. Zudem setzte sich Lenno von Turn zu Turn Ziele bzgl. der gefahrenen Rundenzeiten. Am Ende des ersten Tages erreichte er das angestrebte Ziel eine Rundenzeit von 2:12.000 zu fahren, er unterbot dieses Ziel mit einer Zeit von 2:10.762.


Der zweite Tag begann so gut wie der erste aufgehört hatte. Lenno war richtig begeistert von der Strecke und zudem sehr motiviert seine Ziele zu erreichen. Seine Rundenzeit am letzten Turn vor Mittag war bei 2:07.108. Wieder deutlich schneller. Nach der Mittagspause ging es für Lenno an den Start in der Supersport Klasse bis 600ccm. Diesmal gab es keine Startschwierigkeiten, alles lief wunderbar. Lenno startete schnell und gut, im Rennen lief alles bestens. Tolle Linienwahl und konstante Rundenzeiten waren das Ergebnis. Seine Rundenzeiten im Rennen waren von 2:08.843 – 2:06.340, also nochmal eine deutliche Verbesserung. Am Abend des zweiten Tages fragte mich Lenno, ob ich der Meinung bin, dass er eine 2:05.000 schaffen könnte. Ich erklärte ihm, dass er am nächsten Tag versuchen soll, zwei Dinge zu verbessern, dann klappt es bestimmt.


Am dritten Tag hatte Lenno noch drei Turns bis Mittag, da ab 14.00 Uhr das 2 Stundenrennen startete, bei dem Lenno natürlich noch nicht mitfahren konnte. Gleich beim ersten Turn ließ Lenno erkennen, dass er die von ihm angestrebte Zeit auf jeden Fall erreichen wollte. Die schnellste Runde in Turn eins war jedoch etwas langsamer, wie am Vortag, es war noch sehr kalt am Morgen und die Asphalttemperaturen entsprechend niedrig. Im zweiten Turn konnte Lenno nochmal nachlegen und erreichte eine Zeit von 2:05.888. Im dritten Turn konnte Lenno sein angestrebtes Ziel nochmal unterbieten und fuhr tatsächlich ein 2:04.546 pro Runde. Dies war eine wirklich außergewöhnlich gute Leistung und Steigerung, die sich Lenno hier in den drei Tagen selbst erarbeitet hatte. Lutz, der Chef von Futz Racing war durchaus sehr positiv begeistert von Lenno's Entwicklung und den daraus resultierenden Rundenzeiten. Beim nächsten Training bei Futz Racing darf Lenno bereits in der mittleren Gruppe B mitfahren, worüber sich Lenno sehr gefreut hat.

In der Galerie gibt es einige schöne Bilder.