Almeria, der Start für Lenno ins Jahr 2009 bei Bike Promotion. Print
Written by Andreas Huthmacher  
11. Januar 2009

Der Neujahrestag war nach fünf Trainingstagen in Cartagena eine willkommene Pause für Lenno, einfach ein wenig ausruhen und entspannen. Nachdem Lenno Anfang 2008 im Januar bereits einmal auf der Strecke gewesen ist, war ihm der Circuit de Almeria nicht mehr völlig neu. Ich war gespannt wie er seine gute Performance von Cartagena auf diese Strecke übertragen konnte.


Bereits nach den ersten Runden am ersten Trainingstag hatte man das Gefühl, dass Lenno hier sozusagen nichts anbrennen lassen wollte, um möglichst schnell eine gute Rundenzeit zu erzielen. Nochmal ein kurzer Rückblick auf den Januar 2008, hier hatte Lenno eine Rundenzeit von 2:16.935 Minuten erreicht, damals jedoch noch als fast Anfänger.

Seine erste Runde in 2009 zum Aufwärmen war eine 2:08.185, am Ende des ersten Turns war eine 2:01.495 Minuten auf der Uhr stehen geblieben. Das war schon sehr viel versprechend für die nächsten Tage. Die Zeiten im zweiten, dritten und vierten Turn waren insgesamt recht konstant bei 2:02 bis 2:00 Minuten gelegen. Auch hier hatte Lenno wieder sein Ziel im Visier, am ersten Tag unter 2:00 Minuten zu fahren. In den letzten beiden Turns am ersten Tag legte Lenno nochmal ein wenig nach, und schon war die Zeit unter 2:00 Minuten da. Einige Runden mit 1:59 Minuten und kurz vor Schluss noch eine Rundenzeit von 1:58.962 Minuten, das Ganze ohne große Anstrengung.


Das sah für die nächsten Tage doch sehr positiv aus. Hätte am Ende nicht das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, bin ich mir sicher, dass Lenno hier in Almeria auf Basis der Entwicklung von Cartagena durchaus in der Lage gewesen wäre Rundenzeiten von 1:54 bis 1:53 Minuten zu fahren. Doch leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Über Nacht zum zweiten Tag kam Regen und die Strecke war erst mal richtig nass. Lenno lies sich nicht großartig aus der Ruhe bringen, getreu dem Motto, „ein guter Rennfahrer muss bei jedem Wetter fahren können“ und „es gibt kein schlechtes Wetter“. Also Regenreifen auf die Honda 125RSR und raus auf die Strecke. Ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht, wie gut Lenno auch mit diesen Bedingungen zurecht kam. Die ersten zwei bis drei Runden zum Kennenlernen der Strecke bei Nässe, danach ging es sehr flott zur Sache. Rundenzeiten zwischen 2:09 und 2:07 Minuten waren konstant vorhanden. Am frühen Nachmittag erreichte Lenno bei Nässe dann eine Rundenzeit von 2:06.831 Minuten, da hatten viele der Erwachsenen lange Gesichter und das Nachsehen, wenn Lenno ganz entspannt und ohne große Anstrengung an ihnen vorbei gefahren ist.


Die Hoffnung auf Wetterbesserung viel auf den dritten Tag. Am Vormittag war es teilweise nicht richtig nass, aber auch nicht wirklich trocken. Zum Fahren für Lenno nicht einfach. Für den Slick war es teilweise noch zu feucht, für den Regenreifen zu trocken, es war schwierig die richtige Reifenwahl zu treffen. Wir probierten dann mit beiden Maschinen noch unterschiedliche Vergaser Einstellungen aus, so dass es weniger auf die Zeiten ankam. Lenno arbeitete sehr gut und professionell mit, und wir erzielten die gewünschten Erkenntnisse. Ab frühen Nachmittag regnete es dann endgültig, das für 16:00 Uhr geplante Rennen wurde abgesagt. Lenno hätte gerne am Rennen teilgenommen, gerade bei Regen wären seine Chancen sicherlich gar nicht so schlecht gewesen. Leider mussten wir dann am Nachmittag alles zusammen packen, am nächsten Tag ging es wieder in Richtung nach Hause. Auf jeden Fall waren auch diese drei Trainingstage in Almeria sehr positiv für Lenno, er hat wieder vieles dazu gelernt.

Als nächstes wird Lenno wieder am Pannoniaring vom 21.-22.03.2009 zum Training fahren.


In der Galerie gibt es einige schöne Bilder.