Lenno mit Bike Promotion am Eurospeedway Lausitzring im neuen Erscheiningsbild.
Written by Andreas Huthmacher
24. Juni 2009
Endlich wieder eine neue Rennstrecke kennen lernen, Lenno freute sich schon sehr auf den Eurospeedway Lausitzring. Wir nutzen die Möglichkeiten um am 22.-23.06.2009 für zwei Trainingstage mit Bike Promotion dabei zu sein. Lediglich das Wetter hatte größten Teils kein Einsehen, bereits bei der Anreise hatten wir mit heftigen Regen und teilweise Hagel zu kämpfen. Lenno steht jedoch auf dem Standpunkt, dass man bei jedem Wetter fahren können muss, und hat dadurch seine positive Einstellung für die Trainingstage behalten.
Am ersten Trainingstag war es überhaupt erst ab ca. 10.00 Uhr möglich auf der Rennstrecke zu fahren, da extrem viel Wasser auf der Rennstrecke vorhanden war und immer wieder sehr stark regnete. Zeitweise war Lenno ganz allein auf dem Lausitzring unterwegs und fuhr konzentriert und engagegiert seine Trainingsrunden. Da der Lausitzring bei Nässe nicht sehr viel Grip bietet, Lenno die Strecke noch nicht kannte, war dies nicht unbedingt von Einfachheit geprägt. Nach Mittag hatte das Wetter ein wenig einsehen, der Regen hörte teilweise auf, und die Strecke trocknete dann auch ab. Somit konnte Lenno ca. ab 16.00 Uhr das erste Mal auf trockener Strecke fahren, und machte genauso wie im Regen seine Sache sehr gut.
Am nachsten Tag das gleiche Spiel, pünktlich zum Frühstück fing es an zu regnen. Einige der Trainingsteilnehmer packten bereits zusammen, ohne einen einzigen Meter gefahren zu sein, andere warteten was noch so kommen würde. Vor Mittag hörte der Regen auf und ab ca. 13.00 Uhr blieb es dann auch trocken, die Sonne zeigte sich ein wenig, und plötzlich stieg die Motivation nochmal sehr deutlich. Lenno konnte sich erstmal richtig gut auf die Strecke einstellen, und seine Rundenzeiten im Trockenen wurden schneller und schneller. Um 14.00 Uhr startete das Rennen, Superbike und Supersport Klassen zusammen, da einige schon abgereist waren. Lenno hatte einen guten Startplatz da die Trainingszeit bei Nässe gefahren wurde, und er teilweise deutlich schneller war als diverse Superbike oder Supersport Fahrer. Beim Rennen verlief alles gut, sauber gestartet und gut gefahren und am Ende in der Supersport Klasse den 6. Platz erreicht. Nach dem Rennen konnte Lenno noch einige Turns bei trockener Strecke fahren und steigerte sich bzgl. der Rundenzeiten konstant und gleichmäßig. Am Ende erreichte er in seiner schnellsten Runde eine Zeit von 2:10.29.
Sicherlich wäre noch deutlich mehr drin gewesen, wenn das Training im Trockenen begonnen hätte und nicht bei Regen und sehr viel Wasser auf der Strecke. Insofern finde ich es ohnehin sehr eindrucksvoll, dass Lenno sich bei einer für Ihn völlig unbekannten Strecke unter diesen Bedingungen auf seine Maschine gesetzt hat und auch im Regen Runde umr Runde schneller wurde. Zudem hatte er auch sehr viel Spass und Begeisterung dabei, getreu dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter“.
In der Galerie gibt es einige schöne Bilder. Einen herzlichen Dank an Marko und Rene Unger von racepixx.de