Letztes Vorbereitungtraining für Lenno am Pannonniaring für die bevorstehende Rennsaison 2010. Print
Written by Andreas Huthmacher  
09. April 2010

Schon wieder eine längere Wartezeit für Lenno. Etwas Ungeduld machte sich inzwischen breit, in immer kürzer Abständen kam die Frage: Wann kann ich endlich wieder fahren?. Vom 02.-04.04.2010 war es dann wieder soweit. Am Pannoniaring bei Franz Sachs und Jura Racing ging die endlose Zeit des Wartens zu Ende. Drei Tage mit wechselnden Bedingungen waren die Voraussetzung. Freitag vormittag sehr kalt, so dass wir die ersten beiden Turns ausgelassen haben. Samstag perfektes Wetter, trotz Kälte am Morgen, Sonntag gemischt mit teilweise starkem Wind.


Lenno's Honda RS125R, die er in 2009 gefahren ist, haben wir verkauft. Somit hatten wir in den letzten Wochen sehr viel zu tun und haben für Lenno eine optimal auf ihn angestimmte Honda RSV125 als zukünftige Rennmaschine aufgebaut. Insofern war das Training am Pannoniaring ein Kennenlernen der neuen Einsatzmaschine. Das Fahrwerk wurde geändert, optimal von WP Germany auf Lenno abgestimmt. Zudem bekam er eine neue Schwinge und Gabelbrücke eingebaut. Die größte Veränderung fand im Bereich des Motors statt. Eine geänderte Leistungscharakteristik mit verändertem Drehzahlbereich und Ansprechverhalten steht ab sofort zur Verfügung, an diese Situation musste Lenno sich erst gewöhnen.


Der erste Turn beschränkte sich zuerst auf ein paar langsame Runden, einer neuer Kolben musste 2-Takt spezifisch erst noch eingefahren werden. Nachmittag konnten drei Turns gefahren werden, Lenno kam von Runde zu Runde besser mit der für ihn neuen Rennmaschine zurecht. Am Samstag und Sonntag ging es für Lenno nur darum soviele Kilometer wie möglich zu fahren um mehr Gefühl für sein neues Einsatzgerät zu bekommen. Der starke Wind gerade am Sonntag machte eine Verbesserung der Rundenzeit für alle 125er Fahrer unmöglich.


Insgesamt waren sechs 125er Fahrer am Pannoniaring zum Training angereist, dadurch war eine gute Möglichkeit vorhanden auch die ein oder anderen Turns oder Streckenabschnitte gemeinsam zu trainieren. Parallel dazu konnte man bei Lenno gut das Maß der Weiterentwicklung erkennen. Abschließend lässt sich feststellen, dass Lenno auf seiner neuen Rennmaschine sehr gute Erfahrungen sammeln konnte und sich auch sehr auf seiner Honda RSV125 wohl fühlt. Die Vorbereitungen waren insgesamt sehr positiv und ich denke, dass Lenno sehr gut für die Saison 2010 bei der IGKK gerüstet ist.

In der Galerie sind noch ein paar schöne Bilder.