Pech für Lenno beim 1. Lauf des Alpe Adria Cup am Hungaroring.
Written by Andreas Huthmacher
30. April 2010
Am Donnerstag vormittag startete Lenno mit dem freien Training für den 1. Lauf des Alpe Adria Cup am Hungaroring. Eine neue Strecke für ihn, dennoch konnte er sich von Beginn an ganz gut auf diese Strecke und die Gegebenheiten einstellen. Der erste Trainingstag endete mit einem guten Trainingsergebnis. Der Freitag brachte für alle 125er Fahrer des Alpe Adria Cups nochmal ein freies Training, Lenno bestätigte seine Leistung vom Vortag und konnte seine Zeiten nochmal verbessern. Der restliche Tag war den Rennen der Ungarischen Meisterschaft in diversen Klassen vorbehalten. Lenno nutzte dies um diverse Fahrer an verschiedenen Positionen der Rennstrecke bzgl. ihrer Linienwahl zu beobachten.
Am Samstag folgten die beiden Zeittrainings. Nach dem ersten Zeittraining am Morgen war Lenno mit sich und seiner Zeit noch nicht ganz zufrieden. Die ein oder anderen Bremspunkte stimmten noch nicht ganz, auch an der Linienwahl gab es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Im zweiten Zeittraining kurz nach Mittag setzte er die zuvor besprochenen Punkte gut um, war ca. 2 Sekunden schneller, und konnte sich einen 11. Startplatz sichern. Lenno war dennoch nicht ganz zufrieden, denn er hatte sich vorgenommen einen Startplatz innerhalb der ersten 10 Plätze zu erreichen. Für die erste Teilnahme am Alpe Adria Cup war die gezeigte Leistung von Lenno sehr gut gewesen.
Am Renntag bestand in der Früh beim Warm Up nochmal die Möglichkeit die Strecke zu verinnerlichen. Zum Rennen lernte Lenno auch ein für ihn neues Prozedere kennen. Nach Öffnen der Boxengasse einfahren in die Startaufstellung, Motor aus. Die Reifenwärmer wurden nochmal kurz angelegt, viele Personen und Betreuer waren bei den jeweiligen Fahrern. Zum 3 Minuten Ton wurden die Reifenwärmer abgenommen, der Motor gestartet. Alle Betreuer verliesen zur Warm Up Runde die Strecke. Dann der Start, alle Ampeln auf rot, und aus. Lenno hatte wie immer einen sehr guten Start, und kam als 6. in die erste Rechtskurve nach der Start-/Zielgeraden. Aber irgendwie passte im Rennen nicht alles. Lenno verlor relativ schnell ein paar Positionen, und sortierte sich auf Platz 10 ein. Er fand nicht in seinen richtigen Rhythmus. Die Fahrer auf den Postionen 7-9 waren nach ein paar Runden ca. 8 Sekunden vor Lenno, die Fahrer hinter ihm hatten ca. 10 Sekunden Rückstand. Somit hätte Lenno einen durchaus sicheren 10. Platz ins Ziel fahren können, denn dieser war ungefährdet.
Trotzdem versuchte er mit Einsatz und Engagement wieder Anschluß an die 3er Gruppe um die Plätze 7-9 zu bekommen. In Runde 6 passierte es dann. Lenno stürzte, das Vorderrad klappte ein und die Maschine rutschte ins Kiesbett. Ein Weiterfahren war nicht möglich, da die Maschine sehr unglücklich über die Curbs rutschte und Einiges beschädigt wurde. Lenno blieb zum Glück unverletzt, viel größer war jedoch sein Schmerz über das Ausscheiden. Lenno ärgerte sich außerordentlich und war sehr traurig über seinen Sturz. Aber alles Jammern hilft nichts, nach vorne schauen und beim 1. und 2. Lauf der IGK am Lausitzring wieder die gewohnte Performance zeigen.