Gute Trainingstage für Lenno im Tschechischen Most.
Written by Andreas Huthmacher
07. Juli 2010
Lenno hatte in Brünn eine sehr gute Performance gezeigt, jetzt wollte er gerne seine gute Leistung im Tschechischen Most bestätigen und entsprechend ausbauen. Die Rennsportfreunde vom „Schleifenden Knie“ hatten die Strecke vom 02.-04.02.2010 gemietet, Lenno hatte die Möglichkeit mit dabei zu sein. Die Temperaturen waren durchaus eindrucksvoll, zwischen 30°C und 33°C zeigte das Thermometer im Schatten. Lenno lies sich jedoch von den Temperaturen nicht beeindrucken, schließlich wollte er seine Zeit von Juli 2009 deutlich unterbieten. Die ersten Runden fuhr Lenno konstant um sich auf die Strecke einzustellen.
Bilder: sport-fotografie.de
Nachdem ein 600er oder 1000er Fahrer die halbe Strecke mit Öl verschmutzt hatte musste diese erst mal gereinigt werden, so dass der dritte Turn nach drei Runden zu Ende war. Lenno kam im Anschluss immer besser mit der Strecke zurecht und feilte Runde für Runde die Sekunden gegenüber dem Vorjahr runter. Kleine Veränderungen im Fahrwerkssetup brachten für den ersten Tag nochmal Verbesserungen. Mit einem zufriedenen Lenno und einem guten Grillabend endete der erste Tag.
Tag zwei war grundsätzlich eine Wiederholung des Vortages, jedoch war am Nachmittag eine größere Pause, es fanden diverse Rennen in unterschiedlichen Klassen statt. Lenno fuhr bei den Rennen nicht mit. Es besteht ja immer wieder die Problematik der höheren Kurvengeschwindigkeit der 125er, jedoch höhere Geschwindigkeit der 600er und 1000er auf den Geraden. Leider sind immer wieder 600er und 1000er Fahrer dabei die es mangels der eigenen Fahrqualität schaffen den 125er Fahrern die Rundenzeiten „kaputt“ zu machen, da sie nicht wirklich wissen wo sich die Ideallinie befindet. Lenno hätte durchaus noch 1-2 Sekunden schneller sein können, wenn nicht der ein oder andere 600er oder 1000er Fahrer vor der Kurve den Bremsanker geworfen hätte. Aus diesem Grund ist Lenno auch nicht bei den Rennen mitgefahren, weil es wirklich keinen Sinn macht.
Am dritten und letzten Tag hatte Lenno nochmals vier sehr gute Turns zum Training, insgesamt konnte er seine Rundenzeit gegenüber dem Vorjahr deutlich um ca. 8 Sekunden reduzieren. Wie gesagt, es wären noch 1-2 Sekunden drin gewesen. Am frühen Nachmittag beendeten wir das Training, räumten ein und machten uns auf den Weg nach Oschersleben. Insgesamt war Lenno mit seiner Leistung sehr zufrieden und kann auf jeden Fall wieder positiv nach vorne sehen, denn er hat an seine Leistung vom Rennen in Brünn sehr gut angeknüpft.